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Fünf Bauch-weg Tipps, die tatsächlich die Rettungsringe schmelzen lassen

Bauch-weg Tipps

Lacht die Sonne endlich wieder mit voller Kraft vom Himmel steigert dies nicht nur die Stimmung, denn viele Menschen möchten jetzt natürlich auch wieder knapper bekleidet die schönen Tage genießen. Häufig wird die Laune jetzt aber getrübt, denn über den Winter hat sich so mancher ein paar unschöne Rettungsringe angefuttert.

Somit wird es im Frühjahr Zeit dem „Bierbauch“ den Kampf anzusagen damit man im Hochsommer auch in engen, knappen Kleidungsstücken wieder eine rundum gute Figur macht. Es gilt dafür lediglich ein paar wenige Tipps zur Ernährung, sowie in regelmäßigen Abständen Bauch-weg Übungen zu absolvieren und schon wird aus einer ehemaligen Problemzone eine sexy Körpermitte, die man gerne zur Show stellt.

Hinzu kommt, dass ein flacher Bauch nicht nur ein besseres Aussehen, wie Wohlbefinden beschert, denn dieser senkt ebenso das Risiko an gefährlichen Krankheiten zu erkranken. Somit lohnt es sich immer den Kampf gegen die Speckrollen aufzunehmen, denn Erkrankungen, wie Hypertonie, Diabetes oder auch Krebs werden durch Bauchfett gefördert.

Eine gute Nachricht ist aber, dass es wesentlich leichter ist am Bauch abzunehmen, als am Po oder gar an den Hüften. So greift der menschliche Körper stets gerne zuerst auf das Bauchfett zurück um Energie zu gewinnen, wenn er in Leber, wie Muskeln keine Reserven mehr findet.

Tipp Eins: Ist Ihr Bauch wirklich zu dick?

Ein bisschen Bauch besitzen die meisten Menschen. Der Eine verfügt da gerade einmal über einen kleinen Rettungsring, während andere schon einen beachtlichen Bauchumfang aufzuweisen haben. Zahlreiche Betroffene wünschen sich da natürlich gerne eher eine flache, feste Körpermitte.

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Wobei ein jeder andere Vorstellungen von einem schönen Bauch hat. Während die einen ein Sixpack ansehnlich finden, fühlen sich andere auch mit einer kleiner Speckrolle noch äußerst wohl. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ab wann ein Bauch gesundheitliche Risiken mit sich bringt? Ist dies wirklich erst der Fall, wenn der Bauchumfang ein beachtliches Maß erreicht hat?

Berechnen Sie Ihren Bauchumfang

Um den eignen Bauchumfang zu ermitteln, benötigt es lediglich ein Maßband. Dieses gilt es an der breitesten Stelle einmal um den Bauch zu legen und den ermittelten Wert abzulesen. Am optimalsten eignet sich eine solche Messung am frühen Morgen bevor die erste Mahlzeit des Tages eingenommen wird. Bei freiem Oberkörper gilt es zudem stets den Umfang des Bauches zu ermitteln. Wer hier seine Erfolge sichtbar möchte, kann seinen aktuellen Bauchumfang mit Hilfe eines Stifts markieren und dies gegebenenfalls auch mit dem gewünschten Ziel so handhaben.

Welche Richtwerte gelten für den Bauchumfang?

Unabhängig vom Alter, sowie von der Konstitution gilt bei Männern ein Bauchumfang von 94 bis 102 cm bereits als gesundheitsgefährdend. Bei Frauen hingegen liegt dieser kritisch zu sehende Richtwert zwischen 80 und 88 Zentimetern. Liegen die ermittelten Werte weit über diesen Richtwerten wird es aller höchste Zeit etwas gegen den dicken Bauch zu unternehmen, denn Bauchfett kann zahlreiche, gefährliche Krankheiten auslösen.

Tipp Zwei: Trainieren Sie Ihren Bauch-weg

Hat der ermittelte Bauchumfang für ein böses Erwachen gesorgt oder aber Sie möchten einfach ihre Leibesmitte etwas straffen, können Sie dies entweder in einem Fitnessstudio oder aber auch in den eigenen vier Wänden in Angriff nehmen. Crunches, Sit-ups, Elbow to Knee, sowie der Unterarmstütz eignen sich hervorragend als Bauch-weg Übungen und führen bei regelmäßiger Anwendung recht schnell zu ersten Erfolgen. Bei allen Übungen gilt außerdem stets bei Entlastung einzuatmen und bei Belastung auszuatmen.

Vergessen Sie den Ausdauersport für die Fettverbrennung nicht

Keineswegs sollte ein Bauch-weg Training nur aus dem Trainieren der Bauchmuskeln bestehen, denn gleichzeitig gilt es ebenfalls auf Ausdauersport zu setzen. Auf diese Weise werden nicht nur die Bauchmuskeln durch passende Workouts geformt, denn durch den Ausdauersport kommt es zu einer gesteigerten Fettverbrennung, so dass der Körperfettanteil sich senken kann.

Es gilt zu bedenken, dass aber nicht jede Ausdauersportart sich gleich für einen jeden Anwender gut eignet. Joggen ist hier zwar klar der Favorit, allerdings sollten Menschen mit Kniebeschwerden sich eher für das Walken entscheiden. Stark Übergewichtige hingegen sind besser beraten, wenn sie Wassergymnastik wählen, da diese Sportart die Gelenke schont.

Tipp Drei: Wählen Sie den richtigen Speiseplan

Diätprogramme gibt es inzwischen haufenweise. In fast jeder Zeitschrift findet sich inzwischen mindestens eine Diät. Möchte man den Bauchumfang reduzieren, empfehlen die Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung allerdings eine Ernährung die zu großen Teilen aus komplexen Kohlenhydraten, sowie aus Ballaststoffen besteht. Demnach gilt es vermehrt auf Vollkornprodukte zu setzen und den Speiseplan zudem fettarm zu gestalten.

Tierische Fette hingegen gilt es besser zu meiden. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist es ratsam täglich etwa 30 Gramm Ballaststoffe und zwei Gramm Proteine pro ein Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen. Hinzu sollte dann die tägliche Energiezufuhr aus rund 50% komplexen Kohlenhydraten bestehen, während Walnuss-, sowie Rapsöl bevorzugt verwendet werden sollte. Wir stimmen diesem Ernährungsplan allerdings nur teilweise zu.

Tipp Vier: Die beste Diät ist in diesem Fall die Low-Carb-Diät

Bauch-weg Ernährung
Bauch-weg Ernährung

Geht es um eine Bauch-weg Diät schwören viele Diätwillige inzwischen auf die sogenannte Low-Carb-Diät. Das heißt, es gilt die Kohlenhydratzufuhr strikt zu senken, indem auf Nahrungsmittel, wie Reis, Nudeln, Kartoffeln und Brot größtenteils oder auch ganz verzichtet wird.

So liefern Kohlenhydrate dem menschlichen Körper recht schnell Energie. Kommt es allerdings zu einem Überschuss dieser Energie, wird diese fast genauso zügig als Fett im Körper und somit auch im Bauch eingelagert. Wer sein Fett also loswerden möchte, verzichtet komplett auf Kohlenhydrate in seinem Speiseplan, denn auf diese Weise gewinnt der Organismus dann seine dringend benötigte Energie aus den Fettdepots.

So geht es hier darum die Fettverbrennung anzukurbeln. Zudem sorgt die Zufuhr von einfachen Kohlenhydraten ebenfalls dafür, dass der Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellt, so dass es vermehrt zu einer Insulinausschüttung kommt. Dies wiederum führt zu einer gesteigerten Fetteinlagerung. Senkt sich dann im Anschluss außerdem wieder der Blutzuckerwert, kann dies Heißhunger auslösen. Demnach sind einfache Kohlenhydrate, wie man sie in Weißmehlprodukte finden kann, gleich in doppelter Hinsicht schlecht. Trotz alle dem ist die Low-Carb-Diät aber umstritten. Die gilt vor allem für die radikale Form dieser Diät.

Wie gesund ist die Low-Carb-Diät tatsächlich?

Mit Hilfe einer kohlenhydratarmen Diät nimmt der Anwender weitaus zügiger ab, als mit einer fettarmen Ernährung. Dennoch gehören auch die Kohlenhydrate, neben den Proteinen und den Fetten zu den drei bedeutendsten Bestandteilen einer gesunden Ernährungsweise. So sind es gerade die komplexen Kohlenhydrate, wie man sie in Vollkornprodukten findet, die für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Wer also strikt alle Kohlenhydrate von seinem Speiseplan streicht, ernährt sich nicht mehr ausgewogen und gesund.

Wie viel Low-Carb macht Sinn?

Anstatt gleich komplett alle Kohlenhydrate strikt vom Ernährungsplan zu streichen, ist es ratsamer erst einmal zu überlegen, wann diese genau dem Körper zugeführt werden. Kommen Kohlenhydrate lediglich zum Frühstück zum Einsatz liefern diese die Energie, die man am Tage dringend benötigt.

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Ein aktiver Tagesablauf sorgt dann außerdem dafür, dass diese ohnehin gänzlich verbrannt werden. So ist es nicht schlimm ein kohlenhydratreiches Frühstück einzunehmen. Lediglich am Abend kurz vor der Nachtruhe gilt es aber besser auf diese zu verzichten, damit der Insulinspiegel nicht während des Schlafens ansteigt. Auf diese Weise kann sich der Körper dann voll und ganz auf die Fettverbrennung konzentrieren.

Tipp Fünf: Mythen, wenn es ums Abnehmen am Bauch geht

Gerade, bei den zahlreichen Bauch-weg Tipps finden sich auch viele Mythen. So mancher Anwender musste schon feststellen, dass der eine oder andere Tipp gegen den unschönen Bauchspeck gar nicht funktioniert und natürlich sorgt dies dann für jede Menge Frust. Wir haben daher einmal die gängigsten Bauch-weg-Irrtürmer zusammengefasst, so dass Sie in Zukunft nicht mehr auf solche Mythen hereinfallen.

Mythos 1: Sit-ups allein bescheren jedem einen Waschbrettbauch

Zahlreiche Menschen meinen, wenn sie regelmäßig Sit-ups durchführen, kommen sie alsbald in den Genuss eines steinharten Waschbrettbauchs und können demnach ein Sixpack zur Show tragen. Natürlich stimmt es, dass diese Übung die Bauchmuskeln trainiert. Doch leider ist es nach, wie vor so, dass der menschliche Körper entscheidet, an welchen Stellen er Fett abbaut. Somit macht es immer Sinn den Fettanteil im gesamten Körper zu reduzieren. Ausdauersportarten, wie Walken, Schwimmen, Laufen und Co helfen dabei.

Video: Bauch-weg Übungen für Zuhause

Mythos 2: Kaugummi kauen, macht eine schlanke Figur

Laut der Diät-Szene hilft Kaugummi kauen gegen Hunger und tatsächlich kann dies den Hunger dämpfen, allerdings kann dieser Genuss aber ebenso einen Blähbauch begünstigen. Schuld daran, sind die sogenannten Zuckeraustauschsubstanzen Isomalt, wie Sorbit, denn diese gelten als schwer verdaulich und erzeugen demnach Blähungen im Magen. Wer ständig Kaugummi kaut, kann  sogar mit Durchfällen zu kämpfen haben.

Mythos 3: Nehmen Sie nach 17 Uhr keine Nahrung mehr zu sich

Auch der Tipp nach 17 Uhr nichts mehr zu essen, wenn man einen seine Speckröllchen am Bauch loswerden möchte, ist nichts weiter als ein Mythos. Schließlich kommt es auch beim Abnehmen stets auf die gesamte Kalorienbilanz an, so dass es eher Sinn macht auf Dauer nicht mehr Nahrung zu sich nehmen, als verbraucht wird. Zudem kommt es auch immer darauf an, was gegessen wird.

Wer in der Nacht demnach nicht vom Heißhunger geweckt werden möchte, sollte am Abend seinen Magen füllen. Am besten ist es diesem Fall auf mageres Fleisch, sowie auf Gemüse zu setzen, allerdings gilt es Ballaststoffe immer mit Vorsicht zu genießen, denn diese können einen Blähbauch erzeugen.

Fazit: Wer sein Bauchfett loswerden möchte, sollte nicht nur allein mit gezielten Bauch-weg-Übungen gegen seine Speckrollen vorgehen. Ebenso wichtig ist es, regelmäßig Ausdauersport zu betreiben und seinen Speiseplan wenigstens am Abend kohlenhydratarm zu gestalten. Zum Frühstück hingegen dürfen es gerne ein paar komplexe Kohlenhydrate sein, die den Magen füllen, denn diese liefern zügig die nötige Energie, um den Tag leistungsstark zu überstehen. Wer diese fünf Bauch-weg Tipps beherzigt, wird alsbald über einen flacheren, strafferen Bauch verfügen und sich vielleicht sogar über einen Waschbrettbauch freuen dürfen.
Fünf Bauch-weg Tipps, die tatsächlich die Rettungsringe schmelzen lassen
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